Die Zukunft des Mobile Commerce
Mobile Commerce ist schwer im Kommen! Für die nächsten Jahre prophezeien Experten enorme Wachstumsraten in diesem Bereich, so dass auch Sie als Onlineshopbetreiber sich einmal darüber Gedanken machen sollten, wie Sie über diese Form des modernen Marketings Ihre Kunden am besten erreichen können
Sie wissen nicht, was Mobile Commerce ist? Dann hier eine kurze Erklärung:
Als Mobile Commerce bezeichnet man den Vertrieb von Produkten über mobile Endgeräte. Damit sind beispielsweise Mobiltelefone, Notebooks und ähnliches gemeint. Man könnte Mobile Commerce also als eine Art „Unterkategorie“ des eCommerce bezeichnen. Es werden Waren und Dienstleistungen im Internet verkauft, allerdings nicht über den heimischen PC, sondern über mobile Endgeräte.
Bisher steckte diese Strategie des Internetmarketings immer noch etwas in den Kinderschuhen. In jüngster Vergangenheit zeigte sich allerdings, dass die Bedeutung von mobilen Endgeräten immer mehr zunehmen wird. Laut Experten soll schon in den nächsten drei Jahren rund fünf Prozent aller Internet-Umsätze über mobile Endgeräte generiert werden.
Die Entwicklung der Onlineshops hinkt dabei allerdings sehr stark hinterher. Bis heute haben weniger als 20 Prozent der Deutschen Internetshops überhaupt einen speziellen Auftritt für mobile Endgeräte. Hinzu kommt aber, dass diese Spezialversionen oftmals technisch noch sehr unausgereift sind und keineswegs den Komfort bieten, welcher ein normaler Onlineshops bieten kann.
Es wird also höchste Zeit, in diesem Bereich aufzuholen. Doch wie geht man dabei am besten vor? Noch vor einigen Jahren rüstete man Webseiten für mobile Endgeräte um, indem sie spezielle für das WAP-Protokoll umprogrammiert wurden.In Zeiten von iPhone und Co. läuft heute jedoch das meiste über so genannte Apps – die Kurzform für „Applications“ – also spezielle Anwendungen für mobile Endgeräte. Diese kleine Helfer werden in Zukunft die Basis für das Mobile Commerce darstellen, sind sich Experten sicher.
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Wer sich damit noch recht wenig auskennt und auch keinen nennenswerten Geldbetrag dafür ausgeben will, um sich eine App für den eigenen Onlineshop erstellen zu lassen, der hat heute die Möglichkeit, mobile Preisvergleichsdienste zu nutzen. Die bekanntesten sind dabei Woabi und Barcoo. Der Onlinehändler muss sich jedoch bei der Nutzung dieser Dienste darüber im Klaren sein, dass er sich weitgehend abhängig von den Anbietern macht. Besser ist es da, sich langfristig eigene Applikationen für die Darstellung des Onlineshops auf mobilen Endgeräten entwickeln zu lassen.
Dabei ist das übrigens gar nicht mehr so teuer, wie viele denken. Je mehr Apps es auf dem Markt gibt, desto größer wird der Konkurrenzkampf unter den Entwicklern, was wiederum dem gewerblichen Kunden, welcher sich eine Applikation entwickeln lassen will, zugute kommt.
Fazit: Mobile Commerce führt in Deutschland immer noch einen relativ unbeachtetes Schattendasein. Damit wird es jedoch nach Ansicht von Experten schon innerhalb der nächsten drei bis vier Jahre vorbei sein. Sorgen Sie daher dafür, diesen Trend nicht zu verpassen und stellen Sie dementsprechend rechtzeitig die Weichen, um auch im Mobile Commerce von Anfang an ganz vorne dabei zu sein.
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