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Die Crux mit den Versandkosten

9 Juli 2010 1.357 views Keine Kommentare


Fast alle Shopbetreiber kennen das Problem: die Wahl der richtigen Höhe für die Versandkosten im Shop. Nicht wenige haben in der Vergangenheit versucht, die aufgrund des harten Wettbewerbs im Internet teils sehr geringen Produktmargen durch überhöhte Versandkosten zu kompensieren.

Das gewünschte Ergebnis stellt sich fast nie ein. Im Gegenteil: Die Kunden sprangen reihenweise ab, nachdem sie ihre Warenkörbe im Onlineshop prall gefüllt hatten. Der Super-GAU für jeden Shopbetreiber.

Bleibt die Frage offen, wie man an die Sache richtig herangehen sollte bzw. wie hoch die Versandkosten ausfallen sollten, damit zu einen die Unkosten des Händlers vollständig gedeckt sind, andererseits aber auch der Kunde nicht das Gefühl bekommt, hierbei über den Tisch gezogen zu werden.

Hier die wichtigsten Tipps in diesem Zusammenhang:

1. Berechnen Sie die Versandkosten realistisch und fair
Mit überhöhten Versandkosten können Sie allenfalls kurzfristige Erfolge erzielen. Berechnen Sie daher Ihre Versandkostensätze so, dass zwar all Ihre Kosten gedeckt sind, dem Kunden aber darüber hinaus keine weiteren Kosten entstehen. Klären Sie Ihre Kunden darüber auf, wie sich die Versandkosten zusammensetzen. So entsteht Transparenz und Vertrauen.

2. Geben Sie die Versandkosten stets in unrunden Summen an
Gerundete Versandkostensätze wirken immer willkürlich und überhöht. Wenn Sie dagegen präzise Versandkostensätze angeben, die ruhig auch unrund sein dürfen, entsteht beim Kunden das Gefühl, dass Sie messerscharf kalkuliert haben und ihm nur die absolut nötige Summe für den Versand berechnen. Nutzen Sie diesen Umstand!

3. Führen Sie versandkostenfreie Sonderaktionen durch
Von Zeit zu Zeit sollten Sie Sonderaktionen bzw. Aktionsverkäufe durchführen, bei denen alle Sendungen versandkostenfrei verschickt werden. Das steigert die Umsätze und lockt auch Kunden an, denen die normalen Versandkostensätze vielleicht zu hoch sind.

4. Liefern Sie ab einem bestimmten Bestellwert generell versandkostenfrei
Als Wertschätzung für Kunden, die besonders viel Geld in Ihrem Shop ausgeben, sollten Sie die Regel einführen, dass ab einem gewissen Bestellwert keine Versandkosten berechnet werden. Zusätzlicher Vorteil: Viele Kunden kaufen mehr, um über diese Schwelle zu kommen.

5. Bevorzugen Sie Stammkunden bei den Versandkosten
Stammkunden sollten ebenfalls eine möglichst große Wertschätzung erfahren. Dies erreichen Sie zum Beispiel damit, dass ab einer bestimmten Anzahl von Bestellungen oder einer bestimmten Gesamtbestellsumme zukünftig keine Versandkosten mehr berechnet werden. Damit sorgen Sie dafür, dass Stammkunden nicht zur Konkurrenz abwandern, sondern immer wieder bei Ihnen bestellen.

6. Zeigen Sie die Versandkosten nicht erst im Warenkorb an
Viele Kunden ärgern sich über (vermeintlich) zu hohe Versandkosten. Besonders dann, wenn diese erst während des Bestellprozesses angezeigt werden. Absprünge ohne Kauf sind die Folge. Vertrauenserweckender ist es da, die Versandkosten bereits auf der Artikelseite anzuzeigen.

7. Lassen Sie Ihre Kunden die Versandkosten bestimmen
Eine ganz neue Idee: Lassen Sie Ihre Kunden doch einen Preis für angemessene Versandkosten vorschlagen! Es gibt inzwischen spezielle Skripte für Preisvorschläge in Onlineshops, die Sie leicht anpassen können. Selbstverständlich gilt der vorgeschlagene Preis immer nur, wenn Sie diesem explizit zustimmen.

Wollen Sie mit Ihren Onlineshop gut beraten sein? Dann kümmern Sie sich um die Optimierung Ihrer Webseite. Ein SEO Profi wie arboro UG kann Ihnen dabei zur Seite stehen.

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